Es weihnachtet fair ...

Thema des Monats Dezember 2017

 

Damit Weihnachten nicht so plötzlich kommt ...

Wenn Ihnen plötzlich einfällt: Es ist ja schon ganz bald Weihnachten - und ich habe für viele meiner Lieben noch kein sinnvolles Geschenk - dann haben wir eine gute Idee für Sie: Kommen Sie doch einfach in den Weltladen und schauen Sie sich um, was es da alles für Weihnachten gibt. Egal, ob Sie nur eine Kleinigkeit suchen oder ein wirklich großes Geschenk kaufen wollen - wir haben viel anzubieten. Und Sie können sich darauf verlassen: Nichts davon wird unter menschenunwürdigen Bedingungen produziert. Die Hersteller_innen haben angemessene Arbeitsbedingungen und erhalten für ihre Produkte einen fairen Preis.

Da gibt es Angebote, die das ganze Jahr verfügbar sind: Ein großes und vielfäliges Angebot an fair gehandeltem Kaffee und Tee, viele ausgefallene Schokoladensorten und Riegel, Bio-Weine aus vielen Ländern, die kleinen Genossenschaften das Überleben sichern, Mango-Chips in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen, Honig aus unterschiedlichen Regionen mit speziellem Geschmack, zuckerfreie Trockenfrüchte und Vieles mehr, was Sie vielleicht sonst für sich selbst kaufen, was sich aber auch durchaus als Weihnachtsgeschenk eignet.

Und da gibt es Angebote, die wir speziell für Weihnachten und die Adventszeit eingekauft haben. Beispielsweise Weihnachtskrippen, Kerzen, Weihnachtspostkarten, Baumanhänger und Raumschmuck, Schals, Pullover, Keramikartikel, Kalender für das Jahr 2016, aber auch Spielzeug, Schmuck, Musik-Instrumente, Kosmetik.

 

Es weihnachtet fair ...

Thema des Monats Dezember 2017

 

Damit Weihnachten nicht so plötzlich kommt ...

Wenn Ihnen plötzlich einfällt: Es ist ja schon ganz bald Weihnachten - und ich habe für viele meiner Lieben noch kein sinnvolles Geschenk - dann haben wir eine gute Idee für Sie: Kommen Sie doch einfach in den Weltladen und schauen Sie sich um, was es da alles für Weihnachten gibt. Egal, ob Sie nur eine Kleinigkeit suchen oder ein wirklich großes Geschenk kaufen wollen - wir haben viel anzubieten. Und Sie können sich darauf verlassen: Nichts davon wird unter menschenunwürdigen Bedingungen produziert. Die Hersteller_innen haben angemessene Arbeitsbedingungen und erhalten für ihre Produkte einen fairen Preis.

Da gibt es Angebote, die das ganze Jahr verfügbar sind: Ein großes und vielfäliges Angebot an fair gehandeltem Kaffee und Tee, viele ausgefallene Schokoladensorten und Riegel, Bio-Weine aus vielen Ländern, die kleinen Genossenschaften das Überleben sichern, Mango-Chips in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen, Honig aus unterschiedlichen Regionen mit speziellem Geschmack, zuckerfreie Trockenfrüchte und Vieles mehr, was Sie vielleicht sonst für sich selbst kaufen, was sich aber auch durchaus als Weihnachtsgeschenk eignet.

Und da gibt es Angebote, die wir speziell für Weihnachten und die Adventszeit eingekauft haben. Beispielsweise Weihnachtskrippen, Kerzen, Weihnachtspostkarten, Baumanhänger und Raumschmuck, Schals, Pullover, Keramikartikel, Kalender für das Jahr 2016, aber auch Spielzeug, Schmuck, Musik-Instrumente, Kosmetik.

 

Behagliche Wärme mit Alpaca-Textilien aus fairem Handel

Thema des Monats November 2017

 

Wenn es draußen kalt wird, braucht man warme Kleidung. Strickwaren aus Alpaca sind dafür ideal - egal ab Sie für sich selbst etwas Warmes brauchen oder ob Sie auf der Suche nach einem passenden Weihnachtsgeschenk für liebe Freund_innen oder Angehörige sind. In unserem Weltladen gibt es dafür viele Angebote. Und was wir anbieten stammt nicht von irgendeinem Sweatshop, in dem junge Frauen unter miesen Arbeitsbedingungen schlecht bezahlte Arbeit leisten müssen, sondern aus fairem Handel. Unsere Alpaka-Produkte kommen direkt aus Peru, beispielsweise aus 20 kleinen Dorfgemeinschaften der Gemeinde Tinki, die in 4000 m Höhe in den peruanischen Anden liegt.

Schon die Inkas schätzten die Alpacas wegen ihrer besonders wärmenden und geschmeidigen Wolle. Die Tiere werden nur in jedem zweiten Jahr geschoren und es werden nur die besten Fasern verwendet. Im Durchschnitt ergibt das gerade einen Pullover pro Tier im Jahr.

Mit Hilfe des Fairen Handels nahm vor einigen Jahren die Handwerkervereinigung Inti Raymi eine eigene Verarbeitungsanlage und ein Schulungszentrum in Betrieb. Für das benötigte Waschwasser wurde Perus größte Solaranlage sowie eine Bio-Kläranlage errichtet. Inti Rayni zahlt den "Alpaceros" (Alpakazüchter) nicht nur deutlich höhere Preise, sondern bietet ihnen auch viele Fortbildungs- und Sozialprogramme.

Alpakas zählen wie Lamas, Vicuñas und Guanacos zur Familie der südamerikanischen Kamele. Die genügsamen Alpakas werden in den fast baumlosen Hochgebirgslandschaften von Ecuador, Peru und Bolivien gehalten. Mit etwa 2 Jahren werden sie geschlechtsreif und bringen nach 11 Monaten ein Junges zur Welt. Alpakas wurden vor mehreren 1000 Jahren domestiziert. Reste von Alpakakleidung werden noch heute bei Ausgrabungen der Inka-Epoche gefunden.

Alpaka-Wollfasern (Alpaca) sind sehr reissfest und schmutzabweisend. Alpaca fusselt nicht und lädt sich nicht statisch auf. Für die Reinigung genügt meist regelmäßiges Auslüften. Ansonsten sollten Sie Alpacawolle mit einer kalten Handwäsche und Wollwaschmittel schonend reinigen.

Unseres Alpaca-Sortiment umfasst Pullover, Stulpen, Schals, Mützen und Handschuhe. Egal was sie kaufen, Sie haben immer einen zweifachen Nutzen: Sie bekommen ein Produkt aus wunderbar weicher, wärmender Wolle und Sie leisten zugleich einen Beitrag zu einem besseren Leben für die Alpaceros und die weiterverarbeitenden Handwerker in Peru.

Einen Teil unserer Alpaka-Waren beziehen wir über die Fairhandelsgesellschaft "Dritte-Welt-Partner", andere von dem kleinen Fairhandels-Unternehmen Mariposa in Würzburg. Mariposa kauft die Alpkaprodukte vom Netzwerk MINKA aus Peru. Dieses Netzwerk wurde 1978 gegründet, um den Menschen in abgelegenen Gebieten der Anden und des peruanischen Regenwalds Überlebensperspektiven zu bieten. In den südlichen Anden Perus arbeiten 2.000 Alpakaproduzenten mit MINKA zusammen.

Die Herstellung der Alpakawaren erfolgt zum größten Teil durch Frauen, die so ein eigenes Einkommen erzielen und die alten Spinn- und Stricktechniken weiterleben lassen. Die Kleidung wird von Hand in Diagonaldisegn gestrickt, sie ist ohne Naht. Die Wolle stammt aus biologischer Tierhaltung und wird weder chemisch behandelt noch gefärbt. Alpakawolle gibt es in 20 verschiedenen Naturfarbtönen, in rotbraun, schwarz und weiß. Durch den Verzicht auf das Färben wird ein wichtiger Beitrag zum Erhalt der natürlichen Farbenvielfalt der Alpakas geleistet, die zunehmend bedroht ist. Denn 90% der Alpakawolle wird von nur 5 großen Konzernen exportiert. Sie zahlen den Bauern nur einen Hungerlohn und kaufen nur weiße Wolle, weil nur die sich zum Färben eignet.

Minka zahlt den Pruduzent_innen einen fairen Preis, erschließt neue Absatzmärkte, führt regelmäßig regionale Forbildungen durch und finanziert mit den Überschüssen aus dem Fairen Handel lokale Projekte, die den andinen Gemeinden zugute kommen.

 

Fairer Handel schafft Perspektiven

Thema des Monats September

 

Vom 15. bis 29. September 2017 fand die 16. Faire Woche statt. In diesem Jahr rücken die wirtschaftlichen Perspektiven für die Produzent*innen im Globalen Süden in den Mittelpunkt. Aktionsgruppen, Weltläden, Supermärkte, Schulen, Gemeinden, gastronomische Betriebe, gemeinnützige Organisationen und Privatpersonen beteiligen sich mit über 2000 Veranstaltungen an der Fairen Woche.

Die Faire Woche ist die größte Aktionswoche zum Fairen Handel in Deutschland. Sie fand 2001 zum ersten Mal statt und wird seit 2003 jedes Jahr in der zweiten Septemberhälfte durchgeführt. Veranstalter der Fairen Woche ist das Forum Fairer Handel in Kooperation mit TransFair und dem Weltladen-Dachverband. Die Planung und Umsetzung der jährlich rund 2.000 bis 2.500 Aktionen übernehmen lokale Gruppen und Organisationen, wie Weltläden, Aktionsgruppen, kirchliche Gruppen, Unternehmen, Supermärkte, Fairtrade-Schulen oder gastronomische Betriebe. Einen Eindruck von der Vielfältigkeit der Veranstaltungen können Sie in den Dokumentationen der vergangenen Fairen Wochen gewinnen.

Den Höhepunkt der Fairen Woche bilden die Produzentenrundreisen, in deren Rahmen Vertreter*innen von Handelspartnern zu einer Rundreise eingeladen werden. Sie halten bundesweit Vorträge, besuchen Veranstaltungen und führen Gespräche mit Politiker*innen und Journalist*innen.

Die Globalisierung der Welt schreitet immer weiter voran, der globale Handel und der globale Reichtum nehmen zu. Zwar wurde die Anzahl der Menschen, die in extremer Armut leben halbiert – inzwischen steigt sie durch Kriege, an denen westliche Staaten verdienen, und durch den Klimawandel jedoch wieder an.

Viele Menschen haben kaum Möglichkeiten, ihre Situation aus eigener Kraft zu verbessern und sind von Armut und Hunger bedroht. Gleichzeitig steigen Umweltbelastungen und -zerstörungen mit der wachsenden Nachfrage nach Konsumgütern. Die Länder des Globalen Südens sind dabei vor allem Rohstofflieferant für den Globalen Norden. Hunger, fehlende Gesundheitsversorgung und Bildungsangebote sowie menschenunwürdige Arbeitsbedingungen betreffen auch im 21. Jahrhundert noch unvorstellbar viele Menschen - auch und gerade solche, die für unseren überwiegend nicht nachhaltigen Konsum arbeiten. Viele Menschen sehen für sich und ihre Kinder keine Perspektive in ihrer Heimat und versuchen durch Migration in andere Regionen ihres Heimatlandes oder der Welt ein besseres Auskommen zu finden.

Der Faire Handel schafft durch die Berücksichtigung von sozialen, ökologischen und wirtschaftlichen Aspekten Perspektiven für die Produzent*innen weltweit, vor allem im Globalen Süden. Das Jahresthema der Fairen Woche 2017 veranschaulicht die Wirkungsweisen des Fairen Handels anhand konkreter Beispiele zu den wirtschaftlichen Perspektiven.

Visionen des Fairen Handels

Thema des Monats September

 

In der diesjährigen Kampagne "Visionen des Fairen Handels zur Bundestagswahl 2017" formuliert das Forum Fairer Handel gemeinsam mit dem Weltladen-Dachverband politische Forderungen an die zukünftige Bundesregierung. Wir fordern die Bundesregierung auf, neun konkrete Maßnahmen zu ergreifen, um unsere Zukunftsvisionen "Faire Arbeitsbedingungen weltweit", "Eine bäuerliche Landwirtschaft, die alle Menschen ernährt" sowie "ein Menschenwürdiger Umgang mit allen" zu verwirklichen.

Zum Weltladentag am 13. Mai werden über 400 Weltläden und Weltgruppen bundesweit Aktionen zur Kampagne durchführen. Mit verschiedenen Straßenaktionen in Fußgängerzonen und auf Marktplätzen in ganz Deutschland sollen Passant/innen auf unsere Visionen und die dazugehörigen politischen Forderungen aufmerksam gemacht werden.

Konkret geht es um folgende Visionen und Forderungen:

 

Faire Arbeitsbedingungen weltweit:

Alle Menschen können weltweit in Würde arbeiten und sich dadurch einen guten Lebensstandard leisten.

 

Eine bäuerliche Landwirtschaft, die alle Menschen ernährt:

Die Landwirtschaft kann uns alle nachhaltig und ökologisch ernähren und ermöglicht den Bäuerinnen und Bauern weltweit ein gutes Auskommen.

 

Menschenwürdiger Umgang mit allen:

Wir sind eine weltoffene, solidarische Gesellschaft, die lebenswerte Perspektiven für Schutzsuchende bietet und in der Rassismus und Diskriminierung keinen Platz haben.

 

Folgende Maßnahmen bringen uns der Verwirklichung dieser Visionen einen großen Schritt näher:

1. Arbeits- und Menschenrechte weltweit schützen

  • Eine verbindliche menschenrechtliche Sorgfaltspflicht für deutsche Unternehmen entlang ihrer gesamten Lieferkette muss per Gesetz festgeschrieben werden.
  • Bei Verletzung der menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht muss Betroffenen aus dem Ausland ermöglicht werden, deutsche Unternehmen vor deutschen Gerichten zu verklagen.

2. Fairer Handel statt Freihandel

  • Die Europäische Union soll die bilateralen Handelsabkommen mit den afrikanischen, karibischen und pazifischen Staaten so schnell wie möglich rückgängig machen.
  • Wir fordern ein demokratisches und transparentes Welthandelssystem, das internationale Menschen-und Umweltrechtsabkommen über Handelsverträge stellt und sozial-ökologische Standards festschreibt.

3. Faire Beschaffung zum Standard machen

  • Soziale und ökologische Kriterien müssen im Vergabegesetz als verbindliche Standards für die Einkaufspraxis von Bund, Ländern und Kommunen festgeschrieben werden.
  • Bei der öffentlichen Beschaffung müssen ausschließlich konkrete, unabhängige Nachweise als Belege zur Einhaltung sozialer und ökologischer Kriterien gelten.

4. Entwicklungspolitik muss Kleinbäuer/innen fördern

  • Die Entwicklungszusammenarbeit muss Bauernorganisationen, Genossenschaften und Landarbeitergewerkschaften stärken und die lokale Weiterverarbeitung sowie den Aufbau regionaler Wertschöpfungsketten fördern.
  • Kleinbäuer/innen und ihre Organisationen müssen bei der Entwicklung von Landwirtschaftspolitik und -projekten der Entwicklungszusammenarbeit stärker beteiligt werden.
  • Im Dialog und bei der Zusammenarbeit mit privatwirtschaftlichen Akteuren sollte die deutsche Entwicklungszusammenarbeit insbesondere den Fairen Handel als Best Practice-Ansatz des nachhaltigen Wirtschaftens unterstützen.

5. Eine Agrarpolitik, die eine bäuerliche, ökologische Landwirtschaft fördert

  • Die EU-Agrarpolitik muss neu ausgerichtet werden. Die pauschalen Flächenzahlungen müssen abgeschafft werden. Es braucht ein neues Berechnungs-und Anreizsystem, das landwirtschaftliche Leistungen für die Umwelt und die Gesellschaft honoriert.

 

Visionen des Fairen Handels

Thema des Monats August

 

In der diesjährigen Kampagne "Visionen des Fairen Handels zur Bundestagswahl 2017" formuliert das Forum Fairer Handel gemeinsam mit dem Weltladen-Dachverband politische Forderungen an die zukünftige Bundesregierung. Wir fordern die Bundesregierung auf, neun konkrete Maßnahmen zu ergreifen, um unsere Zukunftsvisionen "Faire Arbeitsbedingungen weltweit", "Eine bäuerliche Landwirtschaft, die alle Menschen ernährt" sowie "ein Menschenwürdiger Umgang mit allen" zu verwirklichen.

Zum Weltladentag am 13. Mai werden über 400 Weltläden und Weltgruppen bundesweit Aktionen zur Kampagne durchführen. Mit verschiedenen Straßenaktionen in Fußgängerzonen und auf Marktplätzen in ganz Deutschland sollen Passant/innen auf unsere Visionen und die dazugehörigen politischen Forderungen aufmerksam gemacht werden. 

Konkret geht es um folgende Visionen und Forderungen:

 

Faire Arbeitsbedingungen weltweit:

Alle Menschen können weltweit in Würde arbeiten und sich dadurch einen guten Lebensstandard leisten.

 

Eine bäuerliche Landwirtschaft, die alle Menschen ernährt:

Die Landwirtschaft kann uns alle nachhaltig und ökologisch ernähren und ermöglicht den Bäuerinnen und Bauern weltweit ein gutes Auskommen.

 

Menschenwürdiger Umgang mit allen:

Wir sind eine weltoffene, solidarische Gesellschaft, die lebenswerte Perspektiven für Schutzsuchende bietet und in der Rassismus und Diskriminierung keinen Platz haben.

 

Folgende Maßnahmen bringen uns der Verwirklichung dieser Visionen einen großen Schritt näher:

1. Arbeits- und Menschenrechte weltweit schützen

  • Eine verbindliche menschenrechtliche Sorgfaltspflicht für deutsche Unternehmen entlang ihrer gesamten Lieferkette muss per Gesetz festgeschrieben werden.
  • Bei Verletzung der menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht muss Betroffenen aus dem Ausland ermöglicht werden, deutsche Unternehmen vor deutschen Gerichten zu verklagen.

2. Fairer Handel statt Freihandel

  • Die Europäische Union soll die bilateralen Handelsabkommen mit den afrikanischen, karibischen und pazifischen Staaten so schnell wie möglich rückgängig machen.
  • Wir fordern ein demokratisches und transparentes Welthandelssystem, das internationale Menschen-und Umweltrechtsabkommen über Handelsverträge stellt und sozial-ökologische Standards festschreibt.

3. Faire Beschaffung zum Standard machen

  • Soziale und ökologische Kriterien müssen im Vergabegesetz als verbindliche Standards für die Einkaufspraxis von Bund, Ländern und Kommunen festgeschrieben werden.
  • Bei der öffentlichen Beschaffung müssen ausschließlich konkrete, unabhängige Nachweise als Belege zur Einhaltung sozialer und ökologischer Kriterien gelten.

4. Entwicklungspolitik muss Kleinbäuer/innen fördern

  • Die Entwicklungszusammenarbeit muss Bauernorganisationen, Genossenschaften und Landarbeitergewerkschaften stärken und die lokale Weiterverarbeitung sowie den Aufbau regionaler Wertschöpfungsketten fördern.
  • Kleinbäuer/innen und ihre Organisationen müssen bei der Entwicklung von Landwirtschaftspolitik und -projekten der Entwicklungszusammenarbeit stärker beteiligt werden.
  • Im Dialog und bei der Zusammenarbeit mit privatwirtschaftlichen Akteuren sollte die deutsche Entwicklungszusammenarbeit insbesondere den Fairen Handel als Best Practice-Ansatz des nachhaltigen Wirtschaftens unterstützen.

5. Eine Agrarpolitik, die eine bäuerliche, ökologische Landwirtschaft fördert

  • Die EU-Agrarpolitik muss neu ausgerichtet werden. Die pauschalen Flächenzahlungen müssen abgeschafft werden. Es braucht ein neues Berechnungs-und Anreizsystem, das landwirtschaftliche Leistungen für die Umwelt und die Gesellschaft honoriert.

 

Visionen des Fairen Handels

Thema des Monats August

 

In der diesjährigen Kampagne "Visionen des Fairen Handels zur Bundestagswahl 2017" formuliert das Forum Fairer Handel gemeinsam mit dem Weltladen-Dachverband politische Forderungen an die zukünftige Bundesregierung. Wir fordern die Bundesregierung auf, neun konkrete Maßnahmen zu ergreifen, um unsere Zukunftsvisionen "Faire Arbeitsbedingungen weltweit", "Eine bäuerliche Landwirtschaft, die alle Menschen ernährt" sowie "ein Menschenwürdiger Umgang mit allen" zu verwirklichen.

Zum Weltladentag am 13. Mai werden über 400 Weltläden und Weltgruppen bundesweit Aktionen zur Kampagne durchführen. Mit verschiedenen Straßenaktionen in Fußgängerzonen und auf Marktplätzen in ganz Deutschland sollen Passant/innen auf unsere Visionen und die dazugehörigen politischen Forderungen aufmerksam gemacht werden. 

Konkret geht es um folgende Visionen und Forderungen:

 

Faire Arbeitsbedingungen weltweit:

Alle Menschen können weltweit in Würde arbeiten und sich dadurch einen guten Lebensstandard leisten.

 

Eine bäuerliche Landwirtschaft, die alle Menschen ernährt:

Die Landwirtschaft kann uns alle nachhaltig und ökologisch ernähren und ermöglicht den Bäuerinnen und Bauern weltweit ein gutes Auskommen.

 

Menschenwürdiger Umgang mit allen:

Wir sind eine weltoffene, solidarische Gesellschaft, die lebenswerte Perspektiven für Schutzsuchende bietet und in der Rassismus und Diskriminierung keinen Platz haben.

 

Folgende Maßnahmen bringen uns der Verwirklichung dieser Visionen einen großen Schritt näher:

1. Arbeits- und Menschenrechte weltweit schützen

  • Eine verbindliche menschenrechtliche Sorgfaltspflicht für deutsche Unternehmen entlang ihrer gesamten Lieferkette muss per Gesetz festgeschrieben werden.
  • Bei Verletzung der menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht muss Betroffenen aus dem Ausland ermöglicht werden, deutsche Unternehmen vor deutschen Gerichten zu verklagen.

2. Fairer Handel statt Freihandel

  • Die Europäische Union soll die bilateralen Handelsabkommen mit den afrikanischen, karibischen und pazifischen Staaten so schnell wie möglich rückgängig machen.
  • Wir fordern ein demokratisches und transparentes Welthandelssystem, das internationale Menschen-und Umweltrechtsabkommen über Handelsverträge stellt und sozial-ökologische Standards festschreibt.

3. Faire Beschaffung zum Standard machen

  • Soziale und ökologische Kriterien müssen im Vergabegesetz als verbindliche Standards für die Einkaufspraxis von Bund, Ländern und Kommunen festgeschrieben werden.
  • Bei der öffentlichen Beschaffung müssen ausschließlich konkrete, unabhängige Nachweise als Belege zur Einhaltung sozialer und ökologischer Kriterien gelten.

4. Entwicklungspolitik muss Kleinbäuer/innen fördern

  • Die Entwicklungszusammenarbeit muss Bauernorganisationen, Genossenschaften und Landarbeitergewerkschaften stärken und die lokale Weiterverarbeitung sowie den Aufbau regionaler Wertschöpfungsketten fördern.
  • Kleinbäuer/innen und ihre Organisationen müssen bei der Entwicklung von Landwirtschaftspolitik und -projekten der Entwicklungszusammenarbeit stärker beteiligt werden.
  • Im Dialog und bei der Zusammenarbeit mit privatwirtschaftlichen Akteuren sollte die deutsche Entwicklungszusammenarbeit insbesondere den Fairen Handel als Best Practice-Ansatz des nachhaltigen Wirtschaftens unterstützen.

5. Eine Agrarpolitik, die eine bäuerliche, ökologische Landwirtschaft fördert

  • Die EU-Agrarpolitik muss neu ausgerichtet werden. Die pauschalen Flächenzahlungen müssen abgeschafft werden. Es braucht ein neues Berechnungs-und Anreizsystem, das landwirtschaftliche Leistungen für die Umwelt und die Gesellschaft honoriert.

 

Visionen des Fairen Handels

Thema des Monats August

 

In der diesjährigen Kampagne "Visionen des Fairen Handels zur Bundestagswahl 2017" formuliert das Forum Fairer Handel gemeinsam mit dem Weltladen-Dachverband politische Forderungen an die zukünftige Bundesregierung. Wir fordern die Bundesregierung auf, neun konkrete Maßnahmen zu ergreifen, um unsere Zukunftsvisionen "Faire Arbeitsbedingungen weltweit", "Eine bäuerliche Landwirtschaft, die alle Menschen ernährt" sowie "ein Menschenwürdiger Umgang mit allen" zu verwirklichen.

Zum Weltladentag am 13. Mai werden über 400 Weltläden und Weltgruppen bundesweit Aktionen zur Kampagne durchführen. Mit verschiedenen Straßenaktionen in Fußgängerzonen und auf Marktplätzen in ganz Deutschland sollen Passant/innen auf unsere Visionen und die dazugehörigen politischen Forderungen aufmerksam gemacht werden. 

Konkret geht es um folgende Visionen und Forderungen:

 

Faire Arbeitsbedingungen weltweit:

Alle Menschen können weltweit in Würde arbeiten und sich dadurch einen guten Lebensstandard leisten.

 

Eine bäuerliche Landwirtschaft, die alle Menschen ernährt:

Die Landwirtschaft kann uns alle nachhaltig und ökologisch ernähren und ermöglicht den Bäuerinnen und Bauern weltweit ein gutes Auskommen.

 

Menschenwürdiger Umgang mit allen:

Wir sind eine weltoffene, solidarische Gesellschaft, die lebenswerte Perspektiven für Schutzsuchende bietet und in der Rassismus und Diskriminierung keinen Platz haben.

 

Folgende Maßnahmen bringen uns der Verwirklichung dieser Visionen einen großen Schritt näher:

1. Arbeits- und Menschenrechte weltweit schützen

  • Eine verbindliche menschenrechtliche Sorgfaltspflicht für deutsche Unternehmen entlang ihrer gesamten Lieferkette muss per Gesetz festgeschrieben werden.
  • Bei Verletzung der menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht muss Betroffenen aus dem Ausland ermöglicht werden, deutsche Unternehmen vor deutschen Gerichten zu verklagen.

2. Fairer Handel statt Freihandel

  • Die Europäische Union soll die bilateralen Handelsabkommen mit den afrikanischen, karibischen und pazifischen Staaten so schnell wie möglich rückgängig machen.
  • Wir fordern ein demokratisches und transparentes Welthandelssystem, das internationale Menschen-und Umweltrechtsabkommen über Handelsverträge stellt und sozial-ökologische Standards festschreibt.

3. Faire Beschaffung zum Standard machen

  • Soziale und ökologische Kriterien müssen im Vergabegesetz als verbindliche Standards für die Einkaufspraxis von Bund, Ländern und Kommunen festgeschrieben werden.
  • Bei der öffentlichen Beschaffung müssen ausschließlich konkrete, unabhängige Nachweise als Belege zur Einhaltung sozialer und ökologischer Kriterien gelten.

4. Entwicklungspolitik muss Kleinbäuer/innen fördern

  • Die Entwicklungszusammenarbeit muss Bauernorganisationen, Genossenschaften und Landarbeitergewerkschaften stärken und die lokale Weiterverarbeitung sowie den Aufbau regionaler Wertschöpfungsketten fördern.
  • Kleinbäuer/innen und ihre Organisationen müssen bei der Entwicklung von Landwirtschaftspolitik und -projekten der Entwicklungszusammenarbeit stärker beteiligt werden.
  • Im Dialog und bei der Zusammenarbeit mit privatwirtschaftlichen Akteuren sollte die deutsche Entwicklungszusammenarbeit insbesondere den Fairen Handel als Best Practice-Ansatz des nachhaltigen Wirtschaftens unterstützen.

5. Eine Agrarpolitik, die eine bäuerliche, ökologische Landwirtschaft fördert

  • Die EU-Agrarpolitik muss neu ausgerichtet werden. Die pauschalen Flächenzahlungen müssen abgeschafft werden. Es braucht ein neues Berechnungs-und Anreizsystem, das landwirtschaftliche Leistungen für die Umwelt und die Gesellschaft honoriert.

 

Visionen des Fairen Handels

Thema des Monats August

 

In der diesjährigen Kampagne "Visionen des Fairen Handels zur Bundestagswahl 2017" formuliert das Forum Fairer Handel gemeinsam mit dem Weltladen-Dachverband politische Forderungen an die zukünftige Bundesregierung. Wir fordern die Bundesregierung auf, neun konkrete Maßnahmen zu ergreifen, um unsere Zukunftsvisionen "Faire Arbeitsbedingungen weltweit", "Eine bäuerliche Landwirtschaft, die alle Menschen ernährt" sowie "ein Menschenwürdiger Umgang mit allen" zu verwirklichen.

Zum Weltladentag am 13. Mai werden über 400 Weltläden und Weltgruppen bundesweit Aktionen zur Kampagne durchführen. Mit verschiedenen Straßenaktionen in Fußgängerzonen und auf Marktplätzen in ganz Deutschland sollen Passant/innen auf unsere Visionen und die dazugehörigen politischen Forderungen aufmerksam gemacht werden. 

Konkret geht es um folgende Visionen und Forderungen:

 

Faire Arbeitsbedingungen weltweit:

Alle Menschen können weltweit in Würde arbeiten und sich dadurch einen guten Lebensstandard leisten.

 

Eine bäuerliche Landwirtschaft, die alle Menschen ernährt:

Die Landwirtschaft kann uns alle nachhaltig und ökologisch ernähren und ermöglicht den Bäuerinnen und Bauern weltweit ein gutes Auskommen.

 

Menschenwürdiger Umgang mit allen:

Wir sind eine weltoffene, solidarische Gesellschaft, die lebenswerte Perspektiven für Schutzsuchende bietet und in der Rassismus und Diskriminierung keinen Platz haben.

 

Folgende Maßnahmen bringen uns der Verwirklichung dieser Visionen einen großen Schritt näher:

1. Arbeits- und Menschenrechte weltweit schützen

  • Eine verbindliche menschenrechtliche Sorgfaltspflicht für deutsche Unternehmen entlang ihrer gesamten Lieferkette muss per Gesetz festgeschrieben werden.
  • Bei Verletzung der menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht muss Betroffenen aus dem Ausland ermöglicht werden, deutsche Unternehmen vor deutschen Gerichten zu verklagen.

2. Fairer Handel statt Freihandel

  • Die Europäische Union soll die bilateralen Handelsabkommen mit den afrikanischen, karibischen und pazifischen Staaten so schnell wie möglich rückgängig machen.
  • Wir fordern ein demokratisches und transparentes Welthandelssystem, das internationale Menschen-und Umweltrechtsabkommen über Handelsverträge stellt und sozial-ökologische Standards festschreibt.

3. Faire Beschaffung zum Standard machen

  • Soziale und ökologische Kriterien müssen im Vergabegesetz als verbindliche Standards für die Einkaufspraxis von Bund, Ländern und Kommunen festgeschrieben werden.
  • Bei der öffentlichen Beschaffung müssen ausschließlich konkrete, unabhängige Nachweise als Belege zur Einhaltung sozialer und ökologischer Kriterien gelten.

4. Entwicklungspolitik muss Kleinbäuer/innen fördern

  • Die Entwicklungszusammenarbeit muss Bauernorganisationen, Genossenschaften und Landarbeitergewerkschaften stärken und die lokale Weiterverarbeitung sowie den Aufbau regionaler Wertschöpfungsketten fördern.
  • Kleinbäuer/innen und ihre Organisationen müssen bei der Entwicklung von Landwirtschaftspolitik und -projekten der Entwicklungszusammenarbeit stärker beteiligt werden.
  • Im Dialog und bei der Zusammenarbeit mit privatwirtschaftlichen Akteuren sollte die deutsche Entwicklungszusammenarbeit insbesondere den Fairen Handel als Best Practice-Ansatz des nachhaltigen Wirtschaftens unterstützen.

5. Eine Agrarpolitik, die eine bäuerliche, ökologische Landwirtschaft fördert

  • Die EU-Agrarpolitik muss neu ausgerichtet werden. Die pauschalen Flächenzahlungen müssen abgeschafft werden. Es braucht ein neues Berechnungs-und Anreizsystem, das landwirtschaftliche Leistungen für die Umwelt und die Gesellschaft honoriert.

 

In der diesjährigen Kampagne "Visionen des Fairen Handels zur Bundestagswahl 2017" formuliert das Forum Fairer Handel gemeinsam mit dem Weltladen-Dachverband politische Forderungen an die zukünftige Bundesregierung. Wir fordern die Bundesregierung auf, ne

Thema des Monats August

 

In der diesjährigen Kampagne "Visionen des Fairen Handels zur Bundestagswahl 2017" formuliert das Forum Fairer Handel gemeinsam mit dem Weltladen-Dachverband politische Forderungen an die zukünftige Bundesregierung. Wir fordern die Bundesregierung auf, neun konkrete Maßnahmen zu ergreifen, um unsere Zukunftsvisionen "Faire Arbeitsbedingungen weltweit", "Eine bäuerliche Landwirtschaft, die alle Menschen ernährt" sowie "ein Menschenwürdiger Umgang mit allen" zu verwirklichen.

Zum Weltladentag am 13. Mai werden über 400 Weltläden und Weltgruppen bundesweit Aktionen zur Kampagne durchführen. Mit verschiedenen Straßenaktionen in Fußgängerzonen und auf Marktplätzen in ganz Deutschland sollen Passant/innen auf unsere Visionen und die dazugehörigen politischen Forderungen aufmerksam gemacht werden. 

Konkret geht es um folgende Visionen und Forderungen:

 

Faire Arbeitsbedingungen weltweit:

Alle Menschen können weltweit in Würde arbeiten und sich dadurch einen guten Lebensstandard leisten.

 

Eine bäuerliche Landwirtschaft, die alle Menschen ernährt:

Die Landwirtschaft kann uns alle nachhaltig und ökologisch ernähren und ermöglicht den Bäuerinnen und Bauern weltweit ein gutes Auskommen.

 

Menschenwürdiger Umgang mit allen:

Wir sind eine weltoffene, solidarische Gesellschaft, die lebenswerte Perspektiven für Schutzsuchende bietet und in der Rassismus und Diskriminierung keinen Platz haben.

 

Folgende Maßnahmen bringen uns der Verwirklichung dieser Visionen einen großen Schritt näher:

1. Arbeits- und Menschenrechte weltweit schützen

  • Eine verbindliche menschenrechtliche Sorgfaltspflicht für deutsche Unternehmen entlang ihrer gesamten Lieferkette muss per Gesetz festgeschrieben werden.
  • Bei Verletzung der menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht muss Betroffenen aus dem Ausland ermöglicht werden, deutsche Unternehmen vor deutschen Gerichten zu verklagen.

2. Fairer Handel statt Freihandel

  • Die Europäische Union soll die bilateralen Handelsabkommen mit den afrikanischen, karibischen und pazifischen Staaten so schnell wie möglich rückgängig machen.
  • Wir fordern ein demokratisches und transparentes Welthandelssystem, das internationale Menschen-und Umweltrechtsabkommen über Handelsverträge stellt und sozial-ökologische Standards festschreibt.

3. Faire Beschaffung zum Standard machen

  • Soziale und ökologische Kriterien müssen im Vergabegesetz als verbindliche Standards für die Einkaufspraxis von Bund, Ländern und Kommunen festgeschrieben werden.
  • Bei der öffentlichen Beschaffung müssen ausschließlich konkrete, unabhängige Nachweise als Belege zur Einhaltung sozialer und ökologischer Kriterien gelten.

4. Entwicklungspolitik muss Kleinbäuer/innen fördern

  • Die Entwicklungszusammenarbeit muss Bauernorganisationen, Genossenschaften und Landarbeitergewerkschaften stärken und die lokale Weiterverarbeitung sowie den Aufbau regionaler Wertschöpfungsketten fördern.
  • Kleinbäuer/innen und ihre Organisationen müssen bei der Entwicklung von Landwirtschaftspolitik und -projekten der Entwicklungszusammenarbeit stärker beteiligt werden.
  • Im Dialog und bei der Zusammenarbeit mit privatwirtschaftlichen Akteuren sollte die deutsche Entwicklungszusammenarbeit insbesondere den Fairen Handel als Best Practice-Ansatz des nachhaltigen Wirtschaftens unterstützen.

5. Eine Agrarpolitik, die eine bäuerliche, ökologische Landwirtschaft fördert

  • Die EU-Agrarpolitik muss neu ausgerichtet werden. Die pauschalen Flächenzahlungen müssen abgeschafft werden. Es braucht ein neues Berechnungs-und Anreizsystem, das landwirtschaftliche Leistungen für die Umwelt und die Gesellschaft honoriert.