Worum geht’s? Die EU-Kommission hat diese Woche eine sogenannte Omnibus-Initiative vorgestellt, mit der mehrere Gesetze gleichzeitig verändert werden sollen – darunter auch das EU-Lieferkettengesetz. Der Vorschlag liest sich wie ein Wunschzettel der Wirtschaftslobby und sieht vor, die Durchsetzung und Kontrolle des Gesetzes in großen Teilen abzuschaffen. Damit würden Menschenrechtsverletzungen in den Lieferketten deutscher Unternehmen künftig wohl folgenlos bleiben.
Eintreten für starke Lieferketten-Regeln
Deshalb haben aktuell 180 (Stand: 26. März 2025) Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kirche und Zivilgesellschaft einen dringenden Appell zum Schutz des EU-Lieferkettengesetzes veröffentlicht. Sie setzen sich für den Erhalt von Menschenrechten und Umweltschutz ein und laden Politiker:innen und/oder Führungskräfte aus Unternehmen und Organisationen ein, den Apell mit zu unterzeichnen.
Mit dabei sind unter anderem:
Politiker*innen wie @baerbelkofler und @anna.cavazzini
Ökonom*innen wie @isabella_m_weber und @majagoepel
Klima-Aktivistin @luisaneubauer
Hier geht’s zum Appell:
https://appell-lieferkettenrichtlinie.de
