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Vielfalt, Aroma und Transparenz – für Sie und die Produzentinnen

Früchte stehen für Lebensfreude, doch hinter ihrem Anbau steckt oft harte Arbeit unter schwierigen Bedingungen. Am Fairen Freitag (8. Mai) und Weltladentag (9. Mai) nehmen wir diese Themen in den Fokus – doch auch darüber hinaus findest du bei uns frische, faire Früchte und verarbeitete Fruchtprodukte, die nicht nur lecker, sondern auch gerecht und nachhaltig produziert werden.

Faire Früchte: Direkt, natürlich, voller Geschmack

Kleinbauernfamilien in Uganda, Tansania, Thailand und Indonesien arbeiten mit Kipepeo zusammen und erhalten faire Preise deutlich über dem lokalen Niveau. Die Früchte werden kurz vor der Tropenreife geerntet und kommen auf direktem Weg zu uns. Trockenfrüchte aus Tansania entstehen in solarbetriebenen Trocknern – ganz ohne Zusatzstoffe, in Rohkostqualität und voller natürlichem Aroma.

Mango-Projekte mit Wirkung: Fairer Handel schafft Perspektiven

Seit den 1990er Jahren ermöglicht die Zusammenarbeit von PREDA und WeltPartner Kleinbäuer:innen auf den Philippinen ein existenzsicherndes Einkommen. Was einst an den Bäumen verfaulte, hat heute eine Zukunft:
Faire Erzeugerpreise – auch für kleine oder optisch „unperfekte“ Früchte
Gesicherte Abnahme und Unterstützung beim Anbau
Jährliche Bonuszahlungen für die Familien
Investitionen in Kinderschutz und Therapiearbeit

10 % des Verkaufspreises unserer Mango-Produkte gehen direkt an PREDA – das stärkt nicht nur den Kinderschutz, sondern schafft Alternativen zur Landflucht und ausbeuterischen Lebensbedingungen in den Städten.

PREDA: Schutz, Therapie, Gerechtigkeit

Gegründet 1974 von Pater Shay Cullen (Menschenrechtspreisträger, dreifach für den Friedensnobelpreis nominiert), ist PREDA in der Hafenstadt Olongapo (Philippinen) eine Anlaufstelle für Kinder, die sexuellen Missbrauch oder Inhaftierung erlebt haben. Über 100 Mädchen und Jungen finden hier ein sicheres Zuhause, Schulunterricht, psychologische Betreuung und eine Perspektive für die Zukunft.

Darüber hinaus engagiert sich PREDA:
🔹 Schutz von Straßenkindern vor willkürlicher Inhaftierung
🔹 Kampf gegen Sextourismus und Menschenhandel – auch durch internationale Gerichtsverfahren
🔹 Bildungsarbeit, Gesetzesinitiativen und weltweite Kampagnen

„Trade not aid“: Fairer Handel statt Almosen

Unsere Fair-Handels-Organisationen setzen auf langfristige Partnerschaften statt kurzfristiger Hilfe. Durch faire Marktzugänge entstehen:
Stabile Einkommen für Produzentinnen
Selbstständigkeit und Empowerment der Familien
Gemeinschaftsprojekte wie nachhaltige Anbaumethoden, Regenwassertanks oder Wasserfilteranlagen

Grafik und Link zu fairtont der Weltladen-Podcast
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Podcasts hören…

Wo kommen unsere Früchte her – und zu welchem Preis? Im neuen fairtont.-Podcast sprechen Annalena und Laura über ausbeuterische Arbeitsbedingungen im Orangenanbau in Europa und die Alternativen des Fairen Handels.

Gäste: Gilles Reckinger, Autor von „Bittere Orangen – Ein neues Gesicht der Sklaverei in Europa“, berichtet von seiner Forschung zu prekären Arbeitsbedingungen in Italien. Sven Ziegler (Kipepeo Bio & Fair) zeigt, wie fairer Handel Kleinbäuer:innen in Tansania, Uganda und Thailand unterstützt.

🍊 Entdecke faire Früchte im Weltladen Darmstadt!

🎧 Höre rein und feiere mit uns den Weltladentag!

(externer Inhalt von weltladen.de)

Grafik: Die drei Säulen des Fairen Handels
Bildnachweis: Forum Fairer Handel e.V.

Im Dialog mit Politik, Wirtschaft und anderen zivilgesellschaftlichen Bewegungen setzt sie sich dafür ein, die Regeln des Welthandels zu Gunsten benachteiligter Menschen zu verändern.