Rettet mit uns das Lieferkettengesetz!

Über 210.000 Menschen haben die Petition zum Erhalt des Lieferkettengesetzes unterschrieben – dafür sagen wir Danke! Gemeinsam mit über 90 Organisationen setzen wir uns weiter dafür ein, dass Unternehmen Verantwortung für Menschenrechte und Umwelt in ihren Lieferketten übernehmen.

Am 8. Oktober wurden die Unterschriften in Berlin an das Bundeskanzleramt übergeben – begleitet von Stimmen aus dem Globalen Süden, die eindringlich vor einer Abschwächung des Gesetzes warnten.

„Wer das Lieferkettengesetz schwächt, gefährdet Menschenrechte, Umwelt und faire Wettbewerbsbedingungen.“ Sagt Sofie Kreusch, Initiative Lieferkettengesetz .

Besonders eindrücklich sprach Amirul Haque Amin von der National Garment Workers Federation in Bangladesch: „Nach den Katastrophen von Rana Plaza und Ali Enterprises darf sich Geschichte nicht wiederholen. Das Lieferkettengesetz ist eine Lehre aus diesen Tragödien: Es schafft Verantwortung für Unternehmen und schützt Leben.“

Das Lieferkettengesetz gilt seit 2023 und verpflichtet große Unternehmen zu sozialer und ökologischer Sorgfalt. Die neue EU-Lieferkettenrichtlinie könnte diesen Schutz weiter stärken – doch derzeit drohen Rückschritte:
Nur noch wenige Unternehmen sollen künftig erfasst werden, Haftungsregeln und Klimaschutz würden gestrichen.

Wir sagen klar:
➡️ Keine Abschwächung – weder in Deutschland noch in Europa!
➡️ Starke Regeln für faire Lieferketten!

Unterstütze mit uns den Einsatz für globale Gerechtigkeit und Menschenrechte – denn Verantwortung endet nicht an der Landesgrenze.

Unterschreibe jetzt die Petition an den Bundeskanzler: