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Lieferkettengesetz: Wo stehen wir heute, wo wollen wir hin? Zwischenbilanz im europäischen Kontext

5. Mai / 17:00 20:15

Veranstaltungsort: online

Veranstalter: Arbeitsgemeinschaft der Eine Welt-Landesnetzwerke in Deutschland e.V. (agl) und andere

Referent*innen: Dr. Carsten Stender (Bundesministerium für Arbeit und Soziales), Miriam Teweldebrhan, (Helpdesk Wirtschaft und Menschenrechte), Franziska Humbert (Oxfam Deutschland)

Moderation: Dr. Anke Butscher

Kosten: kostenfrei

Seit 2023 ist das deutsche Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG) in Kraft. Es verpflichtet große Unternehmen erstmals dazu, menschenrechtliche Risiken entlang ihrer globalen Lieferketten systematisch zu identifizieren, zu minimieren und darüber Bericht zu erstatten. Auf europäischer Ebene wurde ein weitergehender Rechtsrahmen (CSDDD) beschlossen, der aber zwischenzeitlich wieder abgeschwächt wurde.

  • Was bedeutet die Umsetzung der europäischen Beschlüsse in deutsches Recht für das LkSG? Entsteht eine Phase regulatorischer Verunsicherung oder eine Neujustierung?
  • Wie lassen sich menschenrechtliche Sorgfaltspflichten in einem sich verändernden politischen Umfeld wirksam sichern und weiterentwickeln?
  • Welche Handlungsmöglichkeiten eröffnen sich für zivilgesellschaftliche Akteure?

Ablauf:

17:00 Begrüßung und kurze Einführung

Impuls: Lieferkettengesetz – Zwischenbilanz aus Sicht der Zivilgesellschaft (Finn Schufft von Germanwatch für die Initiative Lieferkettengesetz)

Drei kurze Schlaglichter und Perspektiven

  • Dr. Carsten Stender (Bundesministerium für Arbeit und Soziales): Zur Zukunft des LkSG nach den EU-Beschlüssen
  • Miriam Teweldebrhan (Helpdesk Wirtschaft & Menschenrechte): Wie Unternehmen das LkSG umsetzen
  • René Heinrich (Unite): LkSG in der Praxis – eine digitale Handelsplattform auf dem Weg

Austausch und Diskussion mit unseren Gästen

18:30 Kurze Pause

18:40 Impuls: Zwischen Kampagnenarbeit und Beschwerdeverfahren – Welche Möglichkeiten eröffnen sich für die Zivilgesellschaft? (Franziska Humbert, Oxfam)

19:00 Breakoutsessions

  • Welche Möglichkeiten bieten Beschwerdeverfahren für die Zusammenarbeit mit internationalen Partner*innen?
  • Kampagnenarbeit: Was braucht’s vor Ort?

19:45 Blitzlichter aus den Breakoutrooms und Ausblick

20:15 Ende der Veranstaltung

Die Veranstaltung wird organisiert vom Fokushub Wirtschaftliche Gerechtigkeit, faire Produktion und Handel.

Zur Anmeldung